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25. Sonntag im Jahreskreis A
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25. Sonntag im Jahreskreis A - 20. September 2026
Mit dem heutigen Gleichnis tut unser Herr Jesus Christus scheinbar alles, um nicht nur die Pharisäer und Schriftgelehrten gegen sich aufzubringen, sondern gleich auch die Gewerkschafter aller Zeiten….
„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!“ - so lautet eines der heutigen Schlagworte, ob in der Diskussion um die Unterschiede der Gehälter bei Mann und Frau oder in anderen Bereichen.
Und dann diese „Ungerechtigkeit“! Diejenigen, die erst in der letzten Stunde arbeiteten, bekommen denselben Lohn wie jene, die den ganzen Tag schuften?
Warum eine solche Ungleichheit? Ist Gott ungerecht? Sollte er nicht uns Braven, Frommen, treuen Kirchenbesuchern, ein wenig mehr Himmel zuteilen als anderen …?
Jesaja gibt uns heute eine erste Antwort: Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege – Spruch des Herrn.
Gott denkt in anderen Kategorien. Sein einziger Wunsch in seiner unendlichen Liebe zu uns ist es: Er möchte uns bei sich haben! Er möchte uns an sich ziehen. Das ist das einzige, was wir vom Willen Gottes hunderprozentig wissen!
Deshalb wird er Mensch auf dieser Erde, deshalb teilt er unser Leben, deshalb stirbt er am Kreuz. Er will uns bei sich haben. Er will uns seine Gegenwart schenken. Anfanghaft hier, wenn wir sein Wort hören, wenn wir um seinen Altar versammelt sind und sein Sakrament empfangen, wo er sich uns in seinem Sohn Jesus Christus ganz schenkt.
Und in Fülle einst in seinem Reich. Das ist der „Lohn“, den er uns auszahlt. Und diesen Lohn zahlt er jenen, die von Anfang an in „seinem Weinberg“, also in der Kirche gearbeitet haben, ebenso aus, wie jenen, die vielleicht in der letzten Stunde ihres Lebens „die Kurve geschafft“ haben. Also jenen, die zum Herrn aufblicken konnten, sich befreien konnten aus den Netzen dieser Welt, die ihnen weismachen wollte, dass es diesen Gott nicht gibt, oder wir seiner nicht bedürfen.
Wo ist aber da die Gerechtigkeit?
Die liegt, so bin ich überzeugt, schon in diesem irdischen Leben. Denn jenen, die von Anfang an dabei sind, die in und mit der Kirche zu leben und zu arbeiten gelernt haben, schenkt der Herr seine Gegenwart täglich neu. In der Eucharistie, mit der er uns die Kraft schenkt, bei ihm zu bleiben – und hoffentlich auch den Mut, andere für den Herrn zu begeistern. Das ist die „Draufgabe“, der Zusatzlohn, den wir niemals hoch genug einschätzen können.
Danken wir dem Herrn, dass er uns von der Taufe an berufen hat, in seinem Weinberg, der Kirche, zu sein. Bemühen wir uns zu jener tiefen gläubigen Erkenntnis des Hl. Paulus zu kommen, dass auch wir sagen können: Für mich ist Christus das Leben – und Sterben Gewinn, weil mir dann die volle Gegenwart Gottes geschenkt wird, weil mein Leben, die Sehnsucht nach der Fülle, geborgen ist in Seiner Ewigkeit.
Amen.
24. Sonntag im Jahreskreis A
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24. Sonntag im Jahreskreis A - 13. September 2026
„Vergib deinem Nächsten das Unrecht, dann werden dir, wenn du bittest, deine Sünden vergeben!“ – Jesus Sirach weist uns an, Vergebung zu üben.
Sticht er da nicht in einen wunden Punkt unseres Lebens?
23. Sonntag im Jahreskreis A
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23. Sonntag im Jahreskreis A - 6. September 2023
Die drei Lesungen dieses Sonntags erinnern uns daran, dass wir auf unserem Weg zu Gott nicht allein sind. Wir tragen Verantwortung für die anderen. Wir müssen einmal auch darüber Rechenschaft ablegen, ob wir alles dafür getan haben, dass unser Bruder, unsere Schwester auf dem gottgewollten Weg bleibt oder auf diesen zurückkehrt. So wird der Prophet berufen, so unterstreicht der Völkerapostel Paulus diesen Aspekt der besondern Verantwortung füreinander und konkretisiert die wachsame Sorge, die aus dem neuen Gebot der Liebe erwächst: Bleibt niemanden etwas schuldig, nur die Liebe schuldet ihr einander immer!
22. Sonntag im Jahreskreis A
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22. Sonntag im Jahreskreis A – 30. August 2026
Manchmal tauchen im Leben Wünsche auf, die uns zunächst ganz besonders wichtig erscheinen. Wir meinen, unser Glück, unsere Sicherheit oder sogar unsere ganze Zukunft hingen davon ab, dass sich diese Wünsche erfüllen. Erst später erkennen wir vielleicht, dass wir einer Täuschung erlegen waren. Was uns so verlockend erschien, hätte uns nicht wirklich glücklich gemacht.
21. Sonntag im Jahreskreis – 23. August 2026
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21. Sonntag im Jahreskreis A - 23. August 2026
Liebe Gläubige, versammelte Gemeinde!
„Für wen halten die Leute den Menschensohn – für wen haltet ihr mich?“ - Eine eigenartige Frage des Gottmenschen Jesus Christus, des allwissenden Gottes, der sich doch leicht selbst die Antwort darauf geben könnte. Aber es geht dem Herrn um etwas ganz Wichtiges: um ein Nachdenken unsererseits über ihn, primär über unsere Haltung zu ihm und unser Bild von ihm.
20. Sonntag im Jahreskreis A – 16. August 2026
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20. Sonntag im Jahreskreis A - 16. August 2023
»Mein Haus wird ein Haus des Gebets genannt für alle Völker!«
Das ist die fast unvorstellbare Vision des Propheten Jesaja. Er schaut – so sagen die Väter – die Zeit nach dem babylonischen Exil. Er schaut eine Zeit, in der es nicht mehr nur das „auserwählte Volk“ ist, das dem Herrn und Gott Opfer darbringt. Aus allen Völkern und Nationen werden die Menschen am Bund mit Gott festhalten.
Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, 15.8.2026
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15. August 2026 – Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel
Mitten im August, in der Zeit des Sommers, der Ferien und der Erholung, feiern wir ein Fest, das weit über den heutigen Tag hinausweist: das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel.
Weiterlesen: Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, 15.8.2026
17. Sonntag im Jahreskreis A
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17. Sonntag im Jahreskreis A – 26. 7. 2026
Was ist uns wirklich wichtig? Wofür ist es wert, ein Gebet zu sprechen?
"Betens, Herr Pfarrer, dass morgen schönes Wetter ist!", habe ich schon öfter auf Ausflügen oder Urlaubsreisen gehört. Geht es uns wirklich um nichts anderes? Kramen wir doch ein wenig in unserer Erinnerung: Worum beten wir: vielleicht um den Lottogewinn am Mittwoch oder Sonntag? Um die Euromillionen am Freitag?







